Vom Flühli über den Sattelpass nach Giswil
Mit Bahn und Bus fahren wir ins Entlebuch nach Flühli. Relativ flach wandern wir der Waldemme und dem Rotbach entlang zur imposanten Hängebrücke (60m lang, 45m hoch) beim Chessiloch. Ab da geht es steil hoch, durch Wald und über Alpweiden zum Sattelpass, wo wir bereits wieder auf Obwaldner Boden stehen. Es folgt ein langer Abstieg über Wanderwege und Alpstrassen Richtung Giswil. Zum Schluss laufen wir dem breiten Bachbett der Laui entlang bis zum Bahnhof Giswil.

Über den Passo Vanit zum Lago Tremorgio
Mit dem Zug fahren wir bis Faido und mit dem Bus ins Bergdorf Dalpe. Hinter der Kirche von Dalpe beginnt der Aufstieg zum Passo Vanit, zuerst im Wald und dann stetig hinauf zum höchsten Punkt dieser Wanderung. Der Blick in die Leventina hinunter und darüber hinaus die Gipfel des Rheinwaldhorn, Pizzo Tambo, Zapporthorn usw. sind sehr beeindruckend. Der Weg zum Wanderziel führt über die Alp Campolungo und durch die Lärchenwälder über dem Lago Tremorgio. Die Seilbahn bringt uns hinunter nach Rodi wo wir mit dem ÖV heimwärts fahren.
Fitness-Check Lungern / Höch Gumme
Das Saisonende rückt näher. Unsere Waden und Oberschenkel sind gut trainiert, sodass wir dem bevorstehenden Fitness-Check mit Zuversicht entgegensehen können. In diesem Jahr findet der Fitness-Check in den malerischen Obwaldner Bergen statt. Nach einer kurzen Einlaufstrecke, welche auch dem persönlichen Austausch dienen soll, geht’s spritzig bergauf. Ab dem Wilervorsäss lassen wir uns von der Aussicht auf die Oltschiberge und das Haslital berauschen. Mit zunehmender Höhe öffnet sich der Blick Richtung Interlaken und mit dem Erreichen des Gipfels sogar bis weit ins Mittelland. Der Abstieg führt uns am Bärghuis vorbei weiter zum Turren. Für die letzten 800 Höhenmeter hinunter nach Lungern nehmen wird dankbar die Turrrenbahn.
Drei Tage unterwegs im herbstlichen Oberengadin
Die Engadiner Seenplatte zwischen Malojapass und St. Moritz ist umgeben von herbstlich goldenen Lärchenwäldern und von imposanten unendlichen Berg-Panoramen.
1. Tag: Von Silvaplana wandern wir dem Silvaplanersee entlang zum schmucken Dorf Sils Maria und geniessen die wunderbaren Eindrücke der herbstlich bunten Seenlandschaft.
2. Tag: Auf dem Höhenweg von Maloja nach Silvaplana geniessen wir einmalige Aussichten über den Silser- und Silvaplanersee und über das Oberengadiner Hochtal bis nach St. Moritz.
3. Tag: Nach dem St. Moritzersee wandern wir vorbei am Stazersee durch herbstlich bunte Wälder nach Punt Muragl. Auch die herrlichen Aussichten vom Muottas Muragl werden wir noch geniessen.

Zwei Tage auf dem Gommer Höhenweg
Ab Treffpunkt Meiringen fahren wir auf den Grimselpass, mit Halt für den obligaten Morgenkaffee und nachher nach Oberwald. Hier starten wir unsere Traumwanderung auf dem Gommer Höhenweg nach Bellwald durch eine faszinierende und intakte Naturlandschaft. Unten im Tal befinden sich die authentischen Dörfer des Obergoms mit den sonnengebräunten Holzhäusern und am Horizont die Drei- und Viertausender Gipfel der Walliser Alpen. Der höchste Punkt unserer Wanderung ist die Galmihornhütte, wo wir übernachten. Ab Bellwald geht es dann mit der Luftseilbahn nach Bellwald-Fürgangen und mit der Bahn wieder nach Oberwald zu unseren Autos.

Von Alpnachstad über das Chrummhorn nach Hergiswil
Vom Bahnhof Alpnachstad wandern wir auf dem Uferweg des Alpnachersee nach Niederstad. Dann geht es dem Widibachtobel entlang hoch zum Schwand und weiter an den Chatzentossen vorbei zum Renggpass. Jetzt wird der Weg steiler und anspruchsvoller, er führt über den Grat auf der Grenze zwischen Ob- und Nidwalden. Beim kurzen doch steilen Auf- und Abstieg zum Chrummhorn (T4) brauchen wir nun definitiv auch die Hände. Nach der verdienten Pause und der schönen Aussicht, steigen wir vom Chrummhorn ab und folgen dem schönen Wegabschnitt zur Tellenpfadlücke. Nach der Lücke ist es ein steiler und manchmal rutschiger Wanderweg. Später durchqueren wir die Heimwesen der Hergiswiler Rengg und gelangen über den Mühlebach zum Bahnhof Hergiswil.

Dem Jura entlang, Teil 6
Der Jura: Eine vielfältige Landschaft aus Kalkstein-Felswänden, offenen Weiden, Buchen- und Tannenwäldern und vielen weiteren spannenden Landschaftselementen. Jeweils in drei Tagesetappen durchstreifen wir diese Vielfalt von Ost nach West bis an den Genfersee. Auf dieser Zweitagesetappe wandern wir aus dem Waadtländer Flachland am Fusse der ersten Jurakette durch Alpweiden und Wälder nahe der Grenze zu Frankreich bis nach Vallorbe, einem Ort mit etwas sprödem aber doch sympathischen Charme. Am zweiten Tag steigen wir von Vallorbe hoch auf den Gipfel des Dent de Vaullion. Bei gutem Wetter reicht der Blick bis zum Genfersee, unserem Ziel im Frühjahr 2026. Bevor es aber so weit ist, dass wir die ganze Jura-Wanderung, welche wir im Frühjahr 2023 begonnen haben, zu Ende bringen, führt uns der Weg talwärts bis zum Lac de Joux und zum Lac Brenets. Nach zwei Tagen schliessen wir diesen Teil ab und freuen uns bereits auf die Fortsetzung und den Abschluss im Frühjahr 2026.
Abschlusswanderung von Sarnen nach Kägiswil
Für den Abschluss der Wandersaison 2025 führt uns der Weg vom Dorf Sarnen via Schwarzenberg nach Kägiswil. Nach dem Start beim Bahnhof Sarnen folgen wir der Sarneraa bis Bitzighofen. Leicht aufwärts geht der Weg nach Heiligkreuz, Richtung Zimmertal über Choleren zum Schwarzenberg. Wir geniessen schöne Panorama-Aussichten über das Sarneraatal, mit dem Sarner-, Wichel- und Alpnachersee. Nach dem Abstieg nach Kägiswil kehren wir via Tellen zur Kreuzstrasse und nach Sarnen zurück zum Spritzenhaus am Dorfplatz, wo wir bei «Bratchäs und Cheli» die Gemeinschaft geniessen.